Auch bekannt als: Der verlorne Sohn.
|
1.
- Als ich einmal reiste
- In das Sachsenweimarland,
- Da war ich der Reichste,
- Das ist der Welt bekannt.
- Rummel, dummel hopsassa,
- Rummel, dummel hopsassa!
- Da war ich der Reichste,
- Das ist der Welt bekannt.
2.
- Zwei Jahr bin ich’s geblieben,
- Zog ich umher von Land zu Land,
- Und was ich da getrieben,
- Das ist der Welt bekannt.
- Rummel, dummel hopsassa,
- Rummel, dummel hopsassa!
- Und was ich da getrieben,
- Das ist der Welt bekannt.
|
3.
- Und als ich wiedrum kommen
- In unser altes Dorf hinein,
- Da schaute meine Mutter
- Aus ihrem Fensterlein.
- Rummel etc.
4.
- „Ach Sohne, liebster Sohne,
- Dein Ausseh’n gfällt mir gar nit wohl;
- Dein’ Höslein sein verloren,
- Die Strümpf und Kamisol.“
- Rummel etc.
|
5.
- „„Ach Mutter, liebste Mutter,
- Was fragt ihr nach der Lumperei?
- An Höslein, Rock und Futter
- Spart ihr die Flickerei.
- Rummel etc.
6.
- „„In Reußen und in Preußen,
- Wohl bei den schönen Mägdelein,
- Da gingen sie auf Reisen,
- Bei Bier und kühlem Wein.““
- Rummel etc.
7.
- Meine Mutter ging zur Kuchen,
- Sie kocht’ mir Nud’l und Sauerkraut –
- Helf Gott! der grüne Hunger
- Mir aus den Augen schaut.
- Rummel etc.
|
- Text und Melodie
- Mündlich aus Unterfranken
- Quelle
- Franz Wilhelm von Ditfurth (1872), Deutsche Volks- und Gesellschaftslieder des 17. und 18. Jahrhunderts, S. 45f.
|
This work is in the Public Domain because of its age.
|