Difference between revisions of "Zogen einst fünf wilde Schwäne"

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: Schwäne leuchtend weiß und schön.
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: Keiner ward mehr gesehn.
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: grün und frisch am Bachesrand.
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: Keins in Blüten stand.
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: Zogen einst fünf junge Burschen,
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: stolz und kühn zum Kampf hinaus.
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: Keiner kehrt nach Haus.
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: „Ja, sing, sing, was geschah?“
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: Wuchsen einst fünf junge Mädchen,
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: schlank und schön am Memelstrand.
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: „Sing, sing, was geschah?“
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: Keins den Brautkranz wand.
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== Copyright status ==
* Worte veröffentlicht 1908 durch Johannes Patock (1886–1940) nach mündlicher Überlieferung
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* '''Worte''': veröffentlicht 1908 durch Johannes Patock (1886–1940) nach mündlicher Überlieferung
* weise veröffentlicht 1918 durch Karl Plenzat (1882–1945) nach mündlicher Überlieferung
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* '''Weise''': veröffentlicht 1918 durch Karl Plenzat (1882–1945) nach mündlicher Überlieferung
* Lautensatz von Heinrich Scherrer (1865–1937)
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* '''Lautensatz''': Heinrich Scherrer (1865–1937)
  
 
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== References ==
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* [https://commons.wikimedia.org/wiki/File%253AZogen_einst_f%C3%BCnf_wilde_Schw%C3%A4ne_(1915).jpg Der Liederschrein. Hundertundzehn deutsche, litauische und masurische Volkslieder aus Ostpreußen mit Lautensatz von Heinrich Scherrer, Leipzig 1918]
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[[category:Traditional]]
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[[category:German language]]

Latest revision as of 00:30, 26 July 2026

Noten

1.

Zogen einst fünf wilde Schwäne,
Schwäne leuchtend weiß und schön.
„Sing, sing, was geschah?“
Keiner ward mehr gesehn.
„Ja, sing, sing, was geschah?“
Keiner ward mehr gesehn.

2.

Wuchsen einst fünf junge Birken,
grün und frisch am Bachesrand.
„Sing, sing, was geschah?“
Keins in Blüten stand.
„Ja, sing, sing, was geschah?“
Keins in Blüten stand.

3.

Zogen einst fünf junge Burschen,
stolz und kühn zum Kampf hinaus.
„Sing, sing, was geschah?“
Keiner kehrt nach Haus.
„Ja, sing, sing, was geschah?“
Keiner kehrt nach Haus.

4.

Wuchsen einst fünf junge Mädchen,
schlank und schön am Memelstrand.
„Sing, sing, was geschah?“
Keins den Brautkranz wand.
„Ja, sing, sing, was geschah?“
Keins den Brautkranz wand.

Copyright status

  • Worte: veröffentlicht 1908 durch Johannes Patock (1886–1940) nach mündlicher Überlieferung
  • Weise: veröffentlicht 1918 durch Karl Plenzat (1882–1945) nach mündlicher Überlieferung
  • Lautensatz: Heinrich Scherrer (1865–1937)
Public Domain This work is in the Public Domain because of its age.

References