Wo de Ostseewellen trecken an den Strand

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Titel: Mine Heimat auch bekannt als Ostseewellenlied


Wo de Ostseewellen trecken an den Strand,
wo de geele Ginster bleuht in´n Dünensand,
Wo de Möwen schriegen, grell in´t Stormgebrus
da is mine Heimat, da bün ick tau Hus,


Well- und Wogenrunschen, Wir min Weigenlied,
Un de hogen Dünen, Seg´n min Kinnertied,
Seg´n uch mine Sehnsucht, Un min heit Begehr,
In de Welt tau fleigen Öwer Land un Meer.


Woll het mi dat Leben Dit Verlangen stillt,
Het mi allens geben, Wat min Herz erfüllt,
Allens is verswunden, Wat mi quält un drew,
Hev nu Frieden funden, Doch de Sehnsucht blew.


Sehnsucht na dat lütte, Stille Inselland,
Wo de Wellen trecken An den witten Strand,
Wo de Möwen schriegen Grell in´t Stormgebrus, –
Denn da is min Heimat, Da bün ick tau Hus.


Text: 1907 & 1927, Martha Müller-Grählert (geboren am 20.10.1876 in Barth in Pommern, gestorben 18. November 1939 in Franzburg)
Musik: 1910, Simon Krannig (geboren am 19. November 1866 in Lauchröden im Werratal, gestorben 11. Dezember 1936 in Zürich)

Copyright-Schutz 1936 (Martha Müller-Grählert, Simon Krannig), abgelaufen mit dem Jahre 2009 ==> Public Domain