Ich ging durch einen grasgrünen Wald

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Aus mündlicher Überlieferung im Liederbuch "Deutscher Liederhort" von Ludwig Erk, Berlin 1856, in Public Domain spätestens seit 1927
Public Domain This work is in the Public Domain because of its age.

Eine beliebte Textfassung stammt von Gustav Hermann Kletke (* 14. März 1813 in Breslau; † 2. Mai 1886 in Berlin), einem wichtigen Redakteur der seinerzeit bedeutenden Vossischen Zeitung:

Ich geh durch einen grasgrünen Wald,
Da hört ich die Vögelein singen.
Sie sangen so jung, sie sangen so alt,
Die kleinen Vögelein in dem Wald,
Die hört ich so gerne wohl singen.
Oh singe nur, singe, Frau Nachtigall,
Wer möchte dich, Sängerin, stören.
Wie wonniglich klingt es im Widerhall,
Es lauschen die Blümlein, die Vögel all’
Und wollen die Nachtigall hören.
Nun muß ich wandern bergauf, bergab,
Die Nachtigall singt in der Ferne.
Es wird mir so wohl, so leicht am Stab,
Und wie ich schreite hinauf, hinab,
Die Nachtigall singt in der Ferne.

Au YouTube ist die Fassung u.a. auf dem Kanal #opapeter zu finden unter https://www.youtube.com/watch?v=YvX4m6vPr3s