Difference between revisions of "Ich ging durch einen grasgrünen Wald"
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| + | Eine beliebte Textfassung stammt von Gustav Hermann Kletke (* 14. März 1813 in Breslau; † 2. Mai 1886 in Berlin), einem wichtigen Redakteur der seinerzeit bedeutenden ''Vossischen Zeitung'': | ||
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| + | :Da hört ich die Vögelein singen. | ||
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| + | :Wer möchte dich, Sängerin, stören. | ||
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| + | :Und wollen die Nachtigall hören. | ||
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| + | :Nun muß ich wandern bergauf, bergab, | ||
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| + | :Und wie ich schreite hinauf, hinab, | ||
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Latest revision as of 11:54, 20 October 2026
| This work is in the Public Domain because of its age. |
Eine beliebte Textfassung stammt von Gustav Hermann Kletke (* 14. März 1813 in Breslau; † 2. Mai 1886 in Berlin), einem wichtigen Redakteur der seinerzeit bedeutenden Vossischen Zeitung:
- Ich geh durch einen grasgrünen Wald,
- Da hört ich die Vögelein singen.
- Sie sangen so jung, sie sangen so alt,
- Die kleinen Vögelein in dem Wald,
- Die hört ich so gerne wohl singen.
- Oh singe nur, singe, Frau Nachtigall,
- Wer möchte dich, Sängerin, stören.
- Wie wonniglich klingt es im Widerhall,
- Es lauschen die Blümlein, die Vögel all’
- Und wollen die Nachtigall hören.
- Nun muß ich wandern bergauf, bergab,
- Die Nachtigall singt in der Ferne.
- Es wird mir so wohl, so leicht am Stab,
- Und wie ich schreite hinauf, hinab,
- Die Nachtigall singt in der Ferne.
Au YouTube ist die Fassung u.a. auf dem Kanal #opapeter zu finden unter https://www.youtube.com/watch?v=YvX4m6vPr3s