Difference between revisions of "Ich ging durch einen grasgrünen Wald"

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[[File:Ich ging durch einen grasgrünen Wald (1856).jpg|600px|thumb|Aus mündlicher Überlieferung im Liederbuch ''"Deutscher Liederhort"'' von Ludwig Erk, Berlin 1856, in Public Domain spätestens seit 1927]]
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[[File:Ich ging durch einen grasgrünen Wald (1856).jpg|600px|thumb|Aus mündlicher Überlieferung im Liederbuch ''"Deutscher Liederhort"'' von Ludwig Erk (* 6. Januar 1807 in Wetzlar; † 25. November 1883 in Berlin) , Berlin 1856, also in Public Domain spätestens seit 1953]]
 
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Eine beliebte Textfassung stammt von Gustav Hermann Kletke (* 14. März 1813 in Breslau; † 2. Mai 1886 in Berlin), einem wichtigen Redakteur der seinerzeit bedeutenden ''Vossischen Zeitung'':
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:Ich geh durch einen grasgrünen Wald,
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:Da hört ich die Vögelein singen.
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:Sie sangen so jung, sie sangen so alt,
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:Die kleinen Vögelein in dem Wald,
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:Die hört ich so gerne wohl singen.
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:Oh singe nur, singe, Frau Nachtigall,
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:Wer möchte dich, Sängerin, stören.
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:Wie wonniglich klingt es im Widerhall,
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:Es lauschen die Blümlein, die Vögel all’
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:Und wollen die Nachtigall hören.
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:Nun muß ich wandern bergauf, bergab,
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:Die Nachtigall singt in der Ferne.
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:Es wird mir so wohl, so leicht am Stab,
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:Und wie ich schreite hinauf, hinab,
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:Die Nachtigall singt in der Ferne.
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Au YouTube ist die  Fassung u.a. auf dem Kanal #opapeter zu finden unter https://www.youtube.com/watch?v=YvX4m6vPr3s
  
  
 
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Latest revision as of 11:54, 20 October 2026

Aus mündlicher Überlieferung im Liederbuch "Deutscher Liederhort" von Ludwig Erk (* 6. Januar 1807 in Wetzlar; † 25. November 1883 in Berlin) , Berlin 1856, also in Public Domain spätestens seit 1953
Public Domain This work is in the Public Domain because of its age.

Eine beliebte Textfassung stammt von Gustav Hermann Kletke (* 14. März 1813 in Breslau; † 2. Mai 1886 in Berlin), einem wichtigen Redakteur der seinerzeit bedeutenden Vossischen Zeitung:

Ich geh durch einen grasgrünen Wald,
Da hört ich die Vögelein singen.
Sie sangen so jung, sie sangen so alt,
Die kleinen Vögelein in dem Wald,
Die hört ich so gerne wohl singen.
Oh singe nur, singe, Frau Nachtigall,
Wer möchte dich, Sängerin, stören.
Wie wonniglich klingt es im Widerhall,
Es lauschen die Blümlein, die Vögel all’
Und wollen die Nachtigall hören.
Nun muß ich wandern bergauf, bergab,
Die Nachtigall singt in der Ferne.
Es wird mir so wohl, so leicht am Stab,
Und wie ich schreite hinauf, hinab,
Die Nachtigall singt in der Ferne.

Au YouTube ist die Fassung u.a. auf dem Kanal #opapeter zu finden unter https://www.youtube.com/watch?v=YvX4m6vPr3s